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Siguiriya- Blut und Boden

die Tragödie ohne Happy End und trotzdem tröstlich

 

Ursprünglich war der Tanz und der Gesang der Gitanos heiter und zuversichtlich. Die Seguidilla beispielsweise war ein unbeschwertes Tanzlied, eine Romanze. Aus der fröhlichen Seguidilla im ¾ Taktwurde die tragische Tochter Siguiriya. Ein langsames Lied, mit längeren Liedzeilen, das von Schmerz, Trauer und Tragik geprägt war. Die Seguidilla hatte aber noch eine „Tochter“, der heutige Volkstanz „Sevillanas“, dieser ist immer noch im ¾ Takt.

Die Siguiriyas (oder auch Seguiriyas) enden nicht mit Bulerías und werden nicht mit Kastagnetten begleitet. Ich vergleiche die Stimmung der Siguiriyas mit den Trauerphasen. Am Ende steht der Trost und der Aufbruch ins Neue. Die Siguiriya kennzeichnet eine rasante Llamada am Anfang und prinzipiell wirkt sie sehr kraftvoll und tröstlich.

 

compás: x  x   x x   x x  x

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