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Überwiegend bestanden die zunächst einfallenden arabischen Truppen aber aus Berbern (die Ureinwohner des heutigen Marokko, viele unterschiedliche Stämme, die den Arabern unterworfen wurden). Im Jahre 929 wurde in Córdoba das unabhängige Kalifat (statt wie ursprünglich gedacht ein islamischer Staat) gegründet und es begann die Blütezeit des Islam in Al- Andalus. Jahrhunderte lang war Andalusien stark vom Islam geprägt, wobei erwähnt sein muss, dass die Erbauer der Al- Hamra (Alhambra), die Menschen, die in Andalusien lebten, nicht Araber, sondern moslemische Spanier waren, die arabisch sprachen. Zudem lebten viele Juden und Christen dort. Der Stadtteil Albaycín in Granada stand bereits vor der Stadt Granada, Sacromonte und der Alhambra, und war jüdisch. Christen, Juden und Moslem lebten friedlich miteinander. Die Gitanos passten sich immer wieder in ihrem Glauben an die Umgebung an, wobei das Heidentum mit durchschimmerte. Der Gebetsruf „La ilaha il-lallah“ (es gibt keinen Gott außer Gott) klang Jahrunderte lang von den Türmen. Die ersten Laute im Cante nennt man „Lailos“ und bei manchen Rumbas wird noch „laihilaihlo“ gesungen. Ein Flamencostück, das aus den Zambras (Wohnhöhlen der Gitanos in Sacromonte) kommt, heißt „Mouresque“- die Maurische. Man kann davonausgehen, dass einige Ausrufe, die wir beim Flamenco rufen, weilche heute nicht mehr Bedeutung haben, als zu ermuntern und an zu feuern, vom arabischen kommt. Mehr als „olé“ wird beim Flamenco übrigens „oleay“ gerufen.

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