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Der Name dieser Gesänge mit religiösem und säkularem Charakter leitet sich von „villanos“, Feldarbeiter ab, jedoch die Entstehung ist kaum mehr zurück zu verfolgen. Früher bezeichnete man alle traditionellen Weisen, die auf dem Feld gesungen wurden so, erst später hat man die Lieder auf die Weihnachtszeit beschränkt, erst im 19. Jahrhundert erhielten Sie den Namen. Die villancicos haben eine feste Form, mit mehreren Strophen und einem Refrain. Begleitet werden Sie in der Regel von Tamburinen, und einer Zambomba (siehe Zambomba).

Die Texte der Villancicos wurden von Mund zu Mund übertragen. Das erklärt warum sie von Ort zu Ort variieren und auch heute noch um gedichtet werden. Villancicos sind schwungvoll und schmissig, oft im 4/4 Takt. Sie haben Ähnlichkeit mit Bulerías und Rumbas.

Die spanischen Weihnachtslieder sind kindlich und fröhlich. Es geht nicht nur um die heilige Familie, sondern auch um andere Figuren, wie z.B. den Esel, um die Befürchtung dass Marias Schokolade weggegessen wird, um die Hirten, um geflickte Löcher in Hosen, dass sich das Christkind beschwert, weil Josef es mit seinem Bart sticht, oder dass die Mäuse Josefs Unterhosen angenagt haben.

Campanilleros heißt „Glöckchen“, ist ein religiös inspirierter Gesang und wurde im Laufe der Zeit auf die Weihnachtszeit beschränkt. Der Rhythmus und die Struktur ist ähnlich der Sevillanas, im ¾ Takt und mit sich wiederholenden Coplas (Refrain). Sie werden häufig mit Tambourins begleitet.

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